Google verändert Algorithmus – Firmen jetzt in Existenzgefahr?

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat Google seinen Algorithmus verändert. Wie Googlewatchblog berichtet, sollen damit weniger „Content farms“ in den Suchergebnissen auftauschen und damit Seiten, die selbst hochwertige Inhalte erstellen, belohnt werden.



Stichwort „Content Farm“: Als „Content Farm“ werden Seiten verstanden, die Inhalte von anderen Webseiten kopieren und auf ihren eigenen einfügen. Somit erhalten sie deutlich mehr Inhalte als Andere. Allerdings gelten diese Inhalte als geklaut, weshalb sie von Google durch die Änderung abgestraft werden.

Laut Google sollen von dieser Änderung ca. 12% der Suchanfragen betroffen sein. Auch stimmen die Ergebnisse mit ca. 84% den blockierten Webseiten des Google Chrome-Plugins Personal Blocklist überein. Die Blocklist wird jedoch nicht für die Generierung von Suchergebnissen herbeigezogen.

Zerstört Google Existenzen?

Betroffen ist ein erheblicher Anteil, was natürlich zu Schwierigkeiten für die entsprechenden Firmen führen könnte.
Daher gab es bereits die ersten Beschwerden, dass Google Firmen kaputt machen würde. Kommentare wie „Hey Google, das ist kein Spaß mehr – IHR ZERSTÖRT UNSERE GESCHÄFTE!“ oder „Mein Gott, ich habe gerade 40 Prozent meines Traffics via Google verloren“ zeigen sowohl Wirksamkeit der Änderungen als auch die Angst der Webseitenbetreiber von sog. „Content Farms“.

Hier zeig sich mal wieder: Ehrliche, eigene Arbeit zahlt sich aus!

Was haltet ihr von diesen Änderungen?



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4 Antworten to “Google verändert Algorithmus – Firmen jetzt in Existenzgefahr?”

  1. […] gibt es auch einen anderen Blickwinkel auf die Sache, die muehsi in seinem Artikel Google verändert Algorithmus – Firmen jetzt in Existenzgefahr? beschreibt. Tja, schade eigentlich, wenn man seine Einnahmequelle auf dem Mist anderer, mit simplen […]

  2. Cujo sagt:

    Ich kann nur sagen, dass ich diesen Content-Farmen keine Tränen nachweinen werde. Wer mit anderer Leute Inhalte Geld verdient und diese zum Dank für ihre Arbeit mit Pingbacks zuspammt, hat keine Besucher verdient.

    • muehsi sagt:

      Da stimme ich Dir vollkommen zu. Man investiert häufig viel Zeit in einen Artikel…. alles dafür, dass ihn jemand anderes klaut und als seine eigene Arbeit ausgibt?
      Zum Glück geht Google nun dagegen vor.

  3. Demi sagt:

    Also ich finde das wird wie mit dem Panda Update eher Angst gemacht und Gerüchte geschürt. Der seine Texte selber schreibt hat nichts zu befürchten. Und wer baut schon eine Firma auf im stile „Content Farm“ auf?

    Also ruhig bleiben und abwarten was kommt. Wen du ein Spammer bist dann wirst du nichts auf die schnelle ändern können wa 🙂

    Lg Demi aus Nürnberg

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