Wie wichtig ist Geld beim Bloggen?

In dem Großteil aller Blogs wird Werbung geschalten, damit der Blogbetreiber ein paar Euro verdient. Wobei „verdienen“ hier häufig das falsche Wort ist. Es fallen genauso Ausgaben an, für welche er aufkommen muss. Daher wird sehr oft das eingenommene Geld dafür verwendet. Manche Blogger verdienen mehr, manche weniger. Auf meinem Blog kann man ja auch Werbung buchen. Derzeit haben z.B. Preisdroge.de und handy-sparen.de bei mir Werbung gebucht.

Wie gesagt, damit finanziere ich meine Kosten und wenn ein wenig übrig bleibt, dann werde ich das eben als kleinen Lohn für meine Arbeit sehen. Auch wenn für diesen Stundenlohn wohl niemand arbeiten würde.. 😉

Geld und Bloggen – wie verhält sich das? Gehört es zusammen? Bloggt man um Geld zu verdienen oder hat man einfach Spaß und lässt sich diesen Spaß auch noch bezahlen? Ein, wie ich finde, interessantes Thema, welches der Webmasterfriday diese Woche aufgegriffen hat.


Werbung schalten

Wie bereits gesagt, schalte ich auf meinem Blog auch Werbung und mache günstige Angebote. Warum mache ich das? Ich möchte meine Ausgaben decken und langfristig nebenbei auch ein kleines Taschengeld verdienen. Warum sollte man das nicht dürfen? Man investiert viel Zeit in seine Artikel und regelmäßige Updates, Wartung und Anderes kommt auch nicht von alleine.

Bloggen als Hobby

Aber Bloggen ist doch ein Hobby und Hobbies kosten doch immer ein wenig Geld und Zeit!? – Richtig. Manche Leute haben als Hobby aber auch, dass sie iPods oder andere Geräte reparieren und wieder verkaufen, warum sollte ich also auf eine potenzielle Einnahmemöglichkeit verzichten?

Außerdem helfe ich meinen Werbepartnern gleichzeitig noch, indem ich für mehr Traffic und/oder Backlinks für ihre jeweiligen Seiten/Produkte sorge. Von den Beträgen, die ich hier umsetze, kann man – wie bei fast jedem Hobby – sowieso nicht reich werden. Vor allem nicht kurzfristig.

Geld verdienen braucht Zeit

Wenn man mit dem Bloggen beginnt, denken viele, dass man direkt Unsummen einnehmen und davon seinen Lebensunterhalt beziehen kann – Wenn es nur so wäre! Denn Bloggen ist harte Arbeit und hohe Besuchszahlen sowie Pagerank kommen auch nicht sofort. Verlinkungen, Aufbau einer Leserschaft, Kommentieren und das Wichtigste: Hochwertige, einzigartige Artikel sind nötig, damit man etwas höhere Preise für seine Werbung verlangen kann. Daher haben die wenigsten Blogger, die sich realistisch mit dem Thema beschäftigen, hohe Einnahmeerwartungen.

Geld regiert die Welt

Um diese Einnahmen zu erreichen, versuchen manche Menschen alles. Benjamin Franklin sagte schon: „Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“ Das unterstützt meine Meinung, dass man in einem Blog natürlich Werbung schalten darf und auch soll, aber auf keinen Fall gegen seine Prinzipien verstoßen oder Produkte/Webseiten bewerben, welche ein schlechtes Licht auf die eigene Seite werfen könnten. Dadurch verliert man seine Leserschaft, oder zumindest einen Teil – Sind 50€ im Monat so viel Wert? Langfristig wird sich das definitiv nicht rechnen..

Ebenfalls halte ich nichts davon, wenn man eine Webseite mit Werbung zupflastert. Am besten 10 Popups und möglichst viele blinkende Banner, damit man ja kein Geld nicht einnimmt. Zwei erfolgreiche Wege um seine Leser zu verlieren, da kann der Content noch so hochwertig sein.

Berufsblogger sind angewiesen

Die beiden Dinge, zu viel Werbung und falsche Werbung müssen auch Leute, die von ihrem Blog leben, beachten. Es gibt viele Berufsblogger, welche hohe Einnahmen erzielen. Das geht aber nur durch die Besucher. Natürlich müssen solche Blogger sich mehr mit dem Thema „Werbung schalten“ auseinandersetzen, als ein Hobbyblogger – es hängt ja eine oder sogar die Existenz einer ganzen Familie davon ab. Ich möchte, zumindest derzeit, nicht in der Lage sein müssen, darüber zu entscheiden, wie viel Werbung ich schalte.

Wachstum des Blogs

Natürlich will jeder einen möglichst erfolgreichen Blog, der auch wächst – wer das bestreitet, der lügt. Denn wer nicht gelesen werden will bloggt auch nicht. Und mit einem erfolgreicheren Blog, kann man auch mehr verdienen. Dies hat Robert in seiner Umfrage ebenfalls feststellen können. Es scheint wohl ein paar „magische“ Grenzen bei Besucherzahlen zu geben, ab denen man deutlich mehr verdient. Dennoch sollte man sich von diesen Werten nicht zu sehr lenken lassen, denn jeder Blog ist irgendwie individuell und ein wenig anders. Also sollte man versuchen, sein Wachstum realistisch anhand seiner eigenen Zahlen zu steigern und dementsprechend auch die Einnahmen, die erzielt werden sollen, festzusetzen.

Geld macht glücklich

Auch sollte man immer daran denken, dass Geld nur bis zu einem gewissen Grad glücklich macht – setzt den Stellenwert des Kapitals also nicht zu hoch 😉
So sagte auch ein kluger Mann namens Aristoteles Onassis einst: „Ein reicher Mann ist oft nur ein Mann mit sehr viel Geld.“

Wie steht ihr zu Geld im Blog? Wie wichtig ist es für euch und wonach sucht ihr euch eure Werbepartner aus? Schaltet ihr überhaupt Werbung?

 



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8 Antworten to “Wie wichtig ist Geld beim Bloggen?”

  1. Marcel sagt:

    Ich stimmt dir im Großen und Ganzen vollkommen zu. Allerdings könntest du mir einen riesen Gefallen tun und DREIMAL!!! das Wort „Unkosten“ durch Kosten ersetzen. Danke! :)

    Mein Artikel folgt dann in Kürze. 😉

    Gruß Marcel

  2. […] Netz-Universum schreibt hauptsächlich über die Sicht als Blogger und wie man es dort mit dem Geld verdienen handhaben kann. Interessant finde ich vorallem den Abschnitt: Geld regiert die Welt und das Benjamin Franklin Zitat. Nikoniert fasst sich ziemlich kurz, erwähnt auch seine Sicht als Blogger und beginnt am Ende sogar etwas zu träumen. Kwheft beeindruckt mich ziemlich! Hier wird die Maslow’sche Bedürfnispyramide (Projektmanagement, Soziologie, usw…) genannt, und auch einfach gut verständlich/zusammenhängend geschrieben. Der Wasser-Blogger zieht am Ende seines Beitrages einen interessanten Vergleich zu vielen Facebook-Freunden (die man sich z.B. aus FarmVille generieren kann) Der Ostwestfale im Rheinland beschreibt seinen Artikel aus der Bloggersicht, und erwähnt noch kurz die beiden Affiliate-Programme Trigami u. Amazon. Am Besten ihr lest dort nach, ob sich das für ihn lohnt? Nachsitzen schreibt abschließend sehr ausführlich über persönliche Gegebenheiten und kommt zu dem Schluss: Man kann auch mit wenig Geld glücklich und zufrieden sein! (Da kann ich nur zustimmen) […]

  3. […] geht es um ein ganz ähnliches Thema. Auch Alex hat für Netz-Universum.de einen Beitrag zum Thema Geld in Blogs […]

  4. Yutta sagt:

    In meinem privaten Blog ist mir das überhaupt nicht wichtig. Hab aber mal testweise einen Blog erstellt um was zu verdienen aber ehrlich gesagt lohnt sich das irgendwie nicht. Hatte mir mehr von versprochen

  5. Andreas Klumb sagt:

    Wirklich ein sehr gelungener und Informativer Blog mit super Informationen!
    Ich werde mit Sicherheit von Zeit zu Zeit wieder vorbei schauen und mir Ihre Aktuellen Beiträge anschauen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Osnabrück,
    Andreas Klumb, Super-Internet-Marketer

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