Soziales Engagement der Jugendlichen bedroht

Immer weniger Jugendliche engagieren sich sozial. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Bertelsmannstiftung. Obwohl zwischen 1999 und 2009 das soziale Engagement erheblich gestiegen sein, nahm das der Jugendlichen ab. Von 37 auf 35%.

Auffällig dabei ist, dass die Jugendlichen, die länger in der Schule sitzen müssen, zum Beispiel wegen kürzerer Schulgesamtzeit (In Bayern: Umstellung von G9 auf G8) sich viel weniger engagieren als frühere Jahrgänge.

Das ist der Beweis für die Politiker, die jahrelang behaupteten eine solche Umstellung würde keine Auswirkungen auf soziales Engagement oder Freizeit haben. Von wegen!


In den USA gibt es kaum jemanden, der nicht 2-3 Stunden pro Woche für ein Ehrenamt opfert. Ja, die USA als Positivbeispiel, das muss einfach mal gesagt werden. Natürlich hängt dieses Verhalten von Faktoren wie Geschichte, Tradition oder auch Sozialsystem ab. Die ersten Siedler in den USA waren auf gegenseitige Hilfe angewiesen, was die hohe soziale Engagement-Rate im Land fern des Atlantiks – zumindest teilweise – erklärt.

Wie Ulf hier berichtet ist soziales Engagement dringend nötig und jeder, der möchte, kann etwas für Andere tun. Sei es um das eigene Gewissen zu beruhigen oder aber weil man es einfach für sinnvoll hält. Es wird einem sehr häufig gedankt!

 

Ich lasse diesen Artikel jetzt mal so kurz stehen, denn ich möchte hiermit auf eine Diskussion abzielen. Schreibt wie ihr mit diesem Thema umgeht, was ihr davon haltet. Warum ihr euch engagiert oder aber auch nicht.

Die Studie der Bertelsmannstiftung gib es hier.

Eine interessante Diskussion zu dem Thema gibt es im Hauptstadtblog



Ähnliche Artikel:




5 Antworten to “Soziales Engagement der Jugendlichen bedroht”

  1. Oh, danke für diesen Artikel!

    In meinem Fall sind das allerdings keine Ehrenamtler, sondern Vollzeitkräfte (SozialarbeiterInnen). Dafür braucht es schon Fachwissen. Mein erstes auszufüllendes Formular für die DRV (dt. Rentenversicherung) zur Beantragung von Leistungen für die Teilhabe am Berufsleben (gnaaaaarpftitel!) hatte schon FÜNFZEHN Seiten, und da kommt noch einiges dazu…

    Aber was klasse wäre: So Lebenshilfe für Behinderte (nicht Pflege, aber zB Einkaufshilfe oder einfach mal schnacken). Und dergleichen.

    Ich selbst habe jahrelang Kriegsdienstverweigerer beraten.

    • muehsi sagt:

      Ich habe deinen Artikel so verstanden, dass du auch jede andere Person ansprichst irgendwie zu helfen. Natürlich kann man da nicht alles machen, aber schon 2h in der Woche, in der man einfach nur für Menschen da ist, kann man viel helfen!

Schreibe eine Antwort

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Sitemap Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis Blogtotal