Gleichberechtigung trotz Verschiedenheit als Absurdität der Gesellschaft

Ein Thema, das mir schon lange am Herzen liegt, möchte ich heute anschneiden. Es geht dabei um Gleichberechtigung von Mann und Frau – Gleichheit im Recht und Recht auf Gleichheit. Vor Allem aber, warum das Recht auf Gleichheit im praktischen Sinne nicht erreichbar und selbst theoretisch absurd ist.

Einen netten Vergleich zu diesem Thema: Mann und Frau gleich zu berechtigen, heißt so viel wie Reiter und Pferd gleich zu berechtigen.

Die Grundlage dieser These ist der Fakt, dass Mann und Frau genau wie Reiter und Pferd grundlegend verschieden sind. Wenn Reiter und Pferd gleichberechtigt sind, wer entscheidet dann, wohin geritten wird? Das Pferd! Das bedeutet natürlich wieder, dass der Reiter diskriminiert wird, da er kein Reiter mehr ist sonder ein „Gerittener“.


Dennoch ist eine artgerechte Haltung des Pferdes möglich und damit ist es auch glücklich. Auch wenn das Pferd nicht der Reiter ist und somit nicht mit dem Reiter gleichberechtigt ist. Wenn das Pferd gut versorgt wird, dann erfüllt es seine Aufgabe umso besser. Natürlich sind Mensch und Pferd verschieden, dies müssen aber beide akzeptieren, damit eine gute Zusammenarbeit überhaupt möglich ist.

Ähnlich verhält es sich mit Mann und Frau. Eine Frau ist körperlich schwächer, weshalb sie nicht in körperlich sehr anstrengende Berufe gezwungen werden sollte. Ein Recht auf Gleichheit hätte jedoch die logische Konsequenz, dass es in jedem Beruf eine Frauenquote gibt und überall exakt gleich viele Männer und Frauen arbeiten. Es gibt viele Männer, die sogenannte „Frauenberufe“ wie Erzieher genauso gut ausüben können, aber Frauen können aufgrund ihrer körperlichen Schwäche eben nicht genauso viele Berufe wie Männer ausüben.

Mein Vergleich mit Pferd und Reiter hinkt natürlich, da Frau und Mann nicht so verschieden sind wie Pferd und Mensch. Frauen und Männer haben Schwächen und dürfen daran arbeiten und sich verbessern, das ist Gleichheit im Recht. Recht auf Gleichheit ist jedoch der falsche Weg, wie folgende Beispiele erläutern sollen.

 

Frauenquote im Aufsichtsrat, aber zur Müllabfuhr wollen sie nicht

Beispiel: Frauenquote in Aufsichtsrat bedeutet: Privilegierung des weiblichen Geschlechts, was logischerweise eine Diskriminierung des Anderen ist. Warum werden dann nicht auch Frauenquoten in Berufen wie Kanalreiniger, Müllfahrer oder Gleisbauer gefordert? Offensichtlich wünschen Frauen nur in den ihnen angenehmen und angesehenen Berufen Quoten, in welchen sie mit einem gewissen Prozentsatz vertreten sein sollen. Ausreden wie „Frauen sind körperlich schwächer gebaut“ können in diesem Kontext auch nicht mehr ernst genommen werden, da sie die Gleichberechtigung mit aller Gewalt, mit Gesetzen, durchsetzen möchten. Und Gleichberechtigung bedeutet Gleichberechtigung, also in allen Bereichen gleich berechtigt, nicht nur in wenigen, die man sich selbst aussucht.

 

Frauen erwarten vor Gericht mildere Urteile

Ein anderes Beispiel: Frauen werden bei Gerichtsurteilen milder bestraft als Männer, „weil es Frauen im Leben schwerer haben“, wie es Professor Ulrich Vultejus, Richter am Berliner Amtsgericht, sagte. So überlege er sich, wie er einen Mannbestrafen würde und zieht davon einen „Frauenrabatt“ ab.

 

Fazit:

Ein Recht auf Gleichheit ist aufgrund der physischen Gegebenheiten vollkommener Schwachsinn. Vielmehr sollte man auf Stärken und Schwächen der Geschlechter eingehen und diese gegebenenfalls fördern anstatt eine künstliche Gleichheit, die im Endeffekt wieder in einer Diskriminierung endet, zu fördern.

 



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4 Antworten to “Gleichberechtigung trotz Verschiedenheit als Absurdität der Gesellschaft”

  1. pflosse sagt:

    Naja, nach der „superintelligenten“ Überschreift habe ich mehr erwartet.
    Niemand bestreitet einen physischen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Neimand verlangt dass Männer und Frauen in allen Berufen gleich vertreten sein sollen. Männer sind für körperliche Arbeit besser geeignet als Frauen, Frauen sind nachweislich besser für soziale Berufe prädestiniert und sollten (und werden auch weiterhin) tendenziell eher solchen Berufen nachgehen.
    Fakt ist allerdings dass in unserer Gesellschaft Männer wesentlich öfter in Führungspositionen gelangen als Frauen. Das sieht am an fast jedem Aufsichtsrat und an den Staatsoberhäuptern der Welt etc. Diese Situation ist ein Erbe unserer patriarchischen Vergangenheit. Eine Frauenquote ist ein Weg dieses Problem anzugehen (wenn vielleicht auch keine optimale).

  2. s1x sagt:

    Naja deine Argumentation hinkt schon.

    Du sagst, „Frauen haben schwächen, dürfen daran arbeiten….“, dass ist definitiv aber eine Diskreminierung und fördert die Diskussion nicht wirklich.
    Vielmehr glaube ich sollte es heißen, „Frauen wie Männer haben stärken und schwächen“, Tendenziell können Frauen einfach besser mit Menschen umgehen (Erzieher & Co.) sind aber körperlich einfach benachteiligt.

    Vielmehr verfehlt die Gesellschaft, bzw. die Frauen das eigentliche Ziel bzw. schießt darüber weit hinaus.
    Frauenquote nur dann, wenn es auf alle Branchen gebracht werden soll, oder gar will ich dann auch eine Männerquote in sozialen Bereichen.

    Zudem gibt es auch die Männerdiskreminierung in sozialen Berufen. Männern werden zu oft sexuelle Hintergedanken unterstellt. Davon mal abseits, finde ich unser jetziges System vollkommen in Ordnung.
    Es sollte weiterhin nach Qualifikation eingestellt werden. Dabei fließt natürlich auch Flexibilität, Mobilität etc. mit ein.
    Es geben einfach weniger Frauen ihr Privatleben für den Job auf, als Männer. Männer sind einfach Wert-Orientierter (statt Werte!).

    Somit gebe ich dir in dieser Argumentation recht.

    Das wirkliche Problem aber, ist das Frauen in den gleichen Jobs, mit der gleichen Arbeitszeit immernoch teilweise schlechter verdienen. Das ist eine Sache wo ich Forderungen verstehen könnte.

  3. Ich finde, das mit Pferd und Reiter nicht nur diskriminierend, es klingt auch irgendwie, äh, wer reitet wen 😀

    Das mit der körperlichen Schwäche und nicht in anstrengende Berufe deswegen- Alten- und Krankenpflege zB sind immer noch Frauendomänen und extrem anstrengend für Körper, Geist und Psyche und oftmals ekliger als die Müllabfuhr.

  4. muehsi sagt:

    @pflosse
    Ich finde es ok, wenn Frauen in Führungspositionen arbeiten, bin aber strikt dagegen, dass dies durch eine Quote erzwungen wird, da so möglicherweise weniger fähige Kräfte in die Führungsebene rutschen. (Im Gegensatz dazu, dass die Positionen „rein nach Leistung“ vergeben werden.

    @s1x
    Ja, das stimmt, habe ich mal verbessert.
    In den anderen Punkten stimme ich Dir auch zu, gleiche Leistung soll gleiches Gehalt bedeuten und die Berufe nach Leistung vergeben werden und nicht danach, dass irgendwelche Quoten erfüllt werden.

    @ulf
    Müllabfuhr ist ja heute fast nur noch Auto fahren 😉 Das Beispiel sollte verdeutlichen, auf was ich hinaus will.

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