Demonstranten gegen Krisenpolitik und für echte Demokratie! Attac Frankfurt/Main am 15.10.2011

Kommenden Samstag, den 15.10.2011, wird an der Börse in Frankfurt am Main eine Demonstration, organisiert von attac, gegen die Krisenpolitik und gegen zu mächtige Banken stattfinden. Wie man in den Medien verfolgen konnte, finden seit einigen Monaten Demonstrationen an der Wall Street in New York, welche eine stärkere Regulierung der Banken fordern, Demonstrationen statt. Dazu wird der internationale Aktionstag (von attac-Anhängern ausgerufen) genutzt, um auch in deutschen Städten zu demonstrieren. Neben Frankfurt wird es Demonstrationen in vielen weiteren Städten wie zum Beispiel Köln oder Berlin geben.


Die Rating-Agenturen, gegen welche sich attac massiv ausspricht, sehen sich selbst als Fieberthermometer, welches nur den Zustand eines Landes misst. Attac meint dazu: “Banken verursachen Probleme” und wenn ein Thermometer die Krankheit bestimme, sei es kaputt. Dies würden die Rating-Agenturen nämlich machen, indem sie finanzschwachen Ländern noch erhebliche Probleme bei der Kreditaufnahme machen, wenn sie herabgestuft werden.

 



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6 Antworten to “Demonstranten gegen Krisenpolitik und für echte Demokratie! Attac Frankfurt/Main am 15.10.2011”

  1. Hallo,

    ich suchte die Uhrzeit des Beginns der Demo an der Börse für 15.10.2011 ???

    Meine Meinung:
    Alle reden sich die Köpfe heiß, weil das Problem so komplex sei?
    Lösung:
    Staatliches Investmentrating sofort!
    Das kanalisiert Investment und Rettung nur auf die Wiesen, wo es Heu für alle gibt. Der Rest verdurstet!
    Beispiel:
    “Wir bauen einen Suez-Kanal” Das braucht viele Bagger, Schweiß und Sprit. Z.B. der Businessplan sagt: Kosten=100 MRD, Durchfahrtsgebühr 1000,- EU pro Registertonne, CO2-Ersparnis 5 Mio t/ Jahr, Return on Investment = 500 Jahre = Rating AAA+++ Gegenbeispiel: Einer spekuliert auf schlechte Hirseernten in Afrika, kauft die restlichen Ernten auf und setzt darauf, dass die Staaten aus humanitären Gründen helfen müssen, Anteilscheineverkauf usw. Rating= Minus zum Quadrat.

    So macht der indirekt gelenkte Markt weltweit die Schweinehunde kaputt!

    Gruß
    Frank

  2. Was religiöse Menschen verstehen

    “Im Grunde ist Politik nichts anderes als der Kampf zwischen den Zinsbeziehern, den Nutznießern des Geld- und Bodenmonopols, einerseits und den Werktätigen, die den Zins bezahlen müssen, andererseits.”

    Otto Valentin (“Warum alle bisherige Politik versagen musste”, 1949)

    Im Jahr 2007 fehlten allein in der Bundesrepublik Deutschland 38 Millionen (noch) arbeitenden Menschen (Zinsverlierer) im Durchschnitt 1200 Euro monatlich an ihrem vollen Arbeitsertrag, um für 4 Millionen Geld-, Sachkapital- oder Bodenbesitzer (Zinsgewinner) mit höchst ungleicher Verteilung ein (leistungsloses) Kapitaleinkommen von insgesamt 550 Milliarden Euro zu erarbeiten. Wie es der (halbwegs zivilisierten) Menschheit gelingen konnte, nach dem 2. Weltkrieg (letzte umfassende Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten) noch so lange zu überleben, ist überraschend, nicht die “Finanzkrise” (beginnende globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon).

    Die Beendigung der “Finanzkrise” durch den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation (Natürliche Wirtschaftsordnung) ist keine Frage der Politik, sondern der Religion, weil nur religiöse Menschen (Untertanen) ihre (sinnfreie) Existenz – von einem (zwangsläufigen) Krieg bis zum nächsten – in einer kapitalistischen Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) ertragen können. Denn sie wissen weder, wozu es Politik und Religion überhaupt gibt, noch können sie die Worte in den Klammern verstehen und wollen sie auch gar nicht erst verstehen. Das Einzige, was sie eventuell schon jetzt verstehen, ist, dass der Krieg nur solange der Vater aller Dinge sein konnte, wie es noch keine Nuklearwaffen gab:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html

  3. Oswald Woelki sagt:

    Anfrage: ist auch in Karlsruhe eine Demo geplant?

  4. christiane umland sagt:

    Frei- und Querdenker braucht diese Welt. Denn es läuft darauf hinaus, seine eigene Freiheit auf etwas auszurichten, das die Bedeutsamkeit des eigenen Standpunktes zweckkmäßig und sinnhaft auf das Allgemeinwohl ausdehnt.

    Fakt bleibt unbestritten, dass der Mensch kein von seiner Umwelt losgelöstes Lebewesen ist, das sich nach Gutdünken auf Kosten anderer bereichern kann, ohne dass diese Vorgehensweise auf viele abfärbt. Hier liegt die Verantwortung jedes Einzelnen, nämlich selbst die Veränderung zu sein, die er in dieser Welt sehen möchte.

    Freiheit kann sich nur dort entfalten, wo Freiheit auch in Anspruch genommen wird. Was Freiheit aber wirklich ist, begreifen viele noch nicht, da sie infiltriert sind von einem monopolistischen und somit neofeudalen System, und den Karren durch unreflektiertes Handeln in Richtung eigene Unfreiheit ziehen. Es gehören immer zwei Seiten zu einem Spiel, und wer ein Spiel mitspielt, ohne die Regeln verstehen zu wollen, darf sich nicht wundern, wenn er scheinbar als Verlierer dasteht. So zieht jeder durch seine Unfreiheit andere in die Gefangenschaft eines Netzwerkes, aus dem er sich eigentlich befreien möchte.

    Es geht also gar nicht darum, diejenigen anzuprangern, die sich die Taschen füllen, es geht vielmehr um die, die sich das gefallen lassen. Es geht primär um Aufklärung in Bezug auf ein unabhängiges Denken. Die Menschen sollten jetzt langsam erkannt haben, dass der bisherige Weg nicht richtig sein kann, weil er ein Weg der gegenseitigen Abhängigkeit darstellt. Freiheit ist somit das höchste Gut, das der einzelne Mensch sich durch sein eigenes Denken und einen von Abhängigkeit in jeder Form befreiten Geist erobern kann. Kritisches Hinterfragen tut hier Not und das kann man lernen. Jeder für sich und so für alle.
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine vom Wahn befreite Zeit.

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