Die Wahrheit über Schwiegertochter gesucht – Zwischen guter Bezahlung und verheimlichten Behinderungen

Die Fernsehserie Schwiegertochter gesucht, wird wohl jedem ein Begriff sein. Dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann, war mir klar – aber wie stark alles vorgeschrieben wird, wusste ich nicht.

Nun bin ich auf ein Interview zwischen dem tobiasgillenblog und einer teilnehmenden, 53-jährigen Frau, gelesen.

Darin beschreibt sie ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit der Fernsehshow.


„Selbst der Picknick-Korb ist von RTL.“

So beschreibt die 53-jährige, dass in der Show fast gar nichts echt ist. Die teilnehmenden Damen und Herren stellen sich lediglich der Redaktion vor und bekämen im Anschluss jedes Wort und jede Geste vorgeschrieben. Logisch ist, dass eine romantische Stimmung erst gar nicht aufkommen kann, wenn in dem Raum außer dem Paar noch ein Kamerateam ist, welches jede Szene mehrmals aufnehmen muss – eben aus jeder Perspektive!

Der Mann ist nicht echt

Der Partner ist häufig nicht so wie er dargestellt wird. In diesem Fall hatte der Partner eine Behinderung und konnte nicht einmal einen einfachen Satz auswendig lernen. Daher hat die Redaktion ihm diesen Satz so häufig vorgesagt, bis er ihn auswendig konnte. Dies wurde vor der Kamera natürlich nie gesagt – genauso werden häufig der wahre Beruf und andere Fakten verändert.

Jedoch gibt es auch positive Aspekte der Show, nämlich die sehr gute Bezahlung – 150€ pro Folge, in der man zu sehen ist und Reisekosten sowie – falls gewünscht – Hotelkosten etc. würden großzügig bezahlt.

Ich persönlich würde mich dafür wohl nicht zum Deppen der Nation machen, aber ich bin auch nicht dringend auf das Geld angewiesen. In einer anderen Lage ist dies sicherlich eine lukrative Einnahmequelle.

Das gesamte Interview gibt es bei tobiasgillen.

 



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3 Antworten to “Die Wahrheit über Schwiegertochter gesucht – Zwischen guter Bezahlung und verheimlichten Behinderungen”

  1. Naja, geahnt hatte ich das sehr lange, aber seit 2007 weiß ich das. Da habe ich nämlich eine (Klischee-Hartz-IV-Empfängerin) kennengelernt in der Klapsmühle, in der ich gerade schimmelte. In ihrem Fall wars die Supernanny. http://weblog.hundeiker.de/item-3361.html – Ich vermisse das Kabel nicht im geringsten.

  2. sea sagt:

    hallo,

    dein beitrag ist nur zum teil richtig, da meine freundin in der staffel 2010 mitwirkte, könnte ich mal wirklich aus dem nähkästchen plaudern………..

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